Bürgerinitiative für Umweltschutz Eddersheim 1975 e.V. (BfU)
Pressekemitteilung der BfU Eddersheim vom 29.05.2010
Pressekonferenz auf der neuen Landebahn
Der Fraportchef Dr. Schulte hat bei einer Pressekonferenz auf der neuen Landebahn erklärt, eine Lärmstudie mitzutragen,die aber den Bahn und Straßenverkehr berücksichtigt und unter Führung des Bundes sein soll. Experten sind der Meinung, dass dies viel zu lange dauern würde und das beherrschende Thema Fluglärm viel zu kurz käme.
Lufthansa und Fraport haben erkannt, dass mehr Flüge zu mehr Fluglärm führt. Der Fluglärm wird immer mehr als nicht akzeptabel angesehen. Es fragt sich doch, wie dies ohne Einschränkung funktionieren soll.
Die Fraport will am 19. Juni auf der Fläche der neuen Landebahn ein Sommer/Siegesfest veranstalten. Man will bei diesem Fest den Erfolg feiern, weil mit Hilfe der Regierung und der Justiz, die einen Sofortvollzug anordnete, und dabei die Stadt Kelsterbach über Nacht enteignete. Die Fraport hat dann umgehend 200 Hektar Bannwald gerodet. Und dies gegen den Willen der Bevölkerung. So funktioniert Heute unser Rechtstaat.
Dr. Schulte hat auf der neuen Landebahn weiter verkündet, dass 12000 Kröten, 800 Eidechsen und mehrere Ameisenvölker umgesiedelt wurden. Das nach der Inbetriebnahme der Landebahn, Flörsheim in 260m, und der Süden von Eddersheim in 120m Höhe überflogen werden, wobei Lärmwerte von über 100 Dezibel entstehen, davon hat er kein Wort gesagt. Dass solch eine Belastung krank macht, liegt doch außerhalb jeglicher Diskussion. Dies zeigt doch in aller Deutlichkeit die menschenverachtende Einstellung der Fraport.
Was sich hier abspielt, ist ein krimineller Akt, der im fundamentalem Gegensatz zu unserem Grundgesetz Artikel 2 (2)steht.
Dort heisst es: "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit".
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