Pressemitteilung BARIG: 18.12.2007
BARIG Position zum Thema "Planfeststellungsbeschluss
zum Ausbau des Frankfurter Flughafens"
Das Board of Airline Representatives in Germany e.V. (BARIG) begrüßt
die heutigen Entscheidungen des Hessischen Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU)
zum Ausbau des Frankfurter Flughafens.
Das Board of Airline Representatives in Germany e.V. (BARIG) begrüßt
die heutigen Entscheidungen des Hessischen Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU)
zum Ausbau des Frankfurter Flughafens. Kernpunkte des Planfeststellungsbeschlusses
sind der Bau einer neuen Landebahn, eines neuen, dritten Terminals sowie zahlreicher
weiterer Gebäude und Anlagen.
„Nach neun Jahren Mediation und
Regionalem Dialogforum ist der heutige Beschluss für die Fluggesellschaften
ein Meilenstein für die weitere Zukunft an Deutschlands wichtigstem
Verkehrsknotenpunkt. Wir sind froh, dass es zu keinem absoluten Nachtflugverbot
gekommen ist. Die Zahl der zugelassenen Flüge in der Mediationszeit zwischen
23.00 und 5.00 Uhr bleibt jedoch weit hinter unseren Vorstellungen. Für
Passagierflugzeuge soll es sogar zwischen 1.00 und 4.00 Uhr ein absolutes Start-
und Landeverbot geben. Uns ist nicht verständlich, warum es hier eine
Unterscheidung zwischen Fracht- und Passagierflügen gibt. Durch sachliche
und konstruktive Vorschläge haben wir an Lösungsansätzen mitgewirkt,
die unsere Interessen und den Wunsch der Flughafen-Anrainer nach mehr Ruhe ausgewogen
berücksichtigen,“ so Martin Gaebges, Generalsekretär BARIG.
Der seit 1998 diskutierte Ausbau des Frankfurter Flughafens mit einer neuen Landebahn
sowie einem dritten Terminal soll die Kapazität von Deutschlands größtem
Flughafen nach Angaben der Betreibergesellschaft Fraport von derzeit knapp 500.000 auf
rund 700.000 Starts und Landungen im Jahr steigern.
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